Neueste Software

Der heißeste Trend heißt Cloud-Computing

Es ist ganz schön schwer, bei der Flut neuer Software, die in Sachen Unterhaltungselektronik und Kommunikation beinah täglich neu auf den Markt kommt, einigermaßen den Überblick zu behalten. Wer stets das Gefühl hat, ein wenig hinter der allgemeinen Entwicklung hinterherzuhinken, der sollte sich einmal ganz entspannt zurücklehnen und sich folgende Frage stellen: Braucht man eigentlich für jedes Gerät stets die neueste, heißeste Software? Oder wäre es vielleicht durchaus clever, einfach mal abzuwarten und die eine oder andere Version zu überspringen, bevor man wieder nachlädt? Für Technikfreaks mag das ein ganz und gar undenkbarer Ansatz sein. Für den Normalverbraucher ist diese Haltung dagegen Realität – und darf es auch ruhig noch eine Weile bleiben. Die meisten Geräte werden von ihnen nämlich ohnehin nicht mit ihrem ganzen Potenzial ausgeschöpft.

Worüber aber derzeit die ganze Branche spricht und was das Internet insgesamt für Experten ebenso wie für den einfachen Nutzer tatsächlich revolutionieren kann, das ist das sogenannte Cloud-Computing. Dabei handelt es sich, vereinfacht dargestellt, um ein Netzwerk, das je nach Bedarf „on demand“ Hardware, Software und auch Internetdienste zur Verfügung stellt. Im ersten Schritt wird das vor allem für Unternehmen von großer Bedeutung sein. Sie können – egal, welche Größe sie haben – ihre Kosten mit einem jederzeit bedarfsgerechten IT-System erheblich senken und darüber hinaus auch optimieren. Das ist zwar in weiten Teilen noch Zukunftsmusik, wird aber den IT-Markt au jeder Ebene kräftig aufmischen und für eine illustre Reihe von Gewinnern und Verlierern sorgen. „Work and life with the cloud” war entsprechend auch das zentrale Schwerpunktthema auf der diesjährigen CeBIT, die im März in Hannover stattgefunden hat.

Vom ganz großen Trend nun zu einer kleinen Entdeckung in Sachen Software, die vor allem Frauen Spaß machen wird. Ganz neu ist nämlich ein Programm, das eine professionelle Beratung in Sachen Make-up bietet. Dabei lässt sich das individuell gewählte Make-up von einem Gesicht, das dreidimensional dargestellt wird, auf das eigene Foto übertragen. Dann kann frau sofort beurteilen, ob ihr die Farben tatsächlich stehen.